Vorrangfläche Windenergie

Liebe Lüderserinnen und Lüderser,

es kommt immer mehr Bewegung in den Widerstand gegen den Riesenwindpark vor unserer Haustür - übrigens auch in den benachbarten Kommunen. So schliessen sich auch in Hiddestorf und Hüpede die Bürgerinnen und Bürger gegen den Windpark zusammen. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass auch die Stadt Hemmingen und der Rat die Vorrangfläche des RROP zwischen Hiddestorf und Lüdersen mit großer Mehrheit abgelehnt haben, was die Regionsverwaltung bisher ebensowenig zum Umdenken veranlasst hat wie das gleiche Votum aus Springe. Aber: wir stehen nicht allein da, der Protest weitet sich aus, wie auch die Zahl der Unterschriften auf den Listen online wie offline und die Einwendungen gegen das RROP.

Hier weitere Beispiele als Anregungen.
Einwendung Wolfgang Salomon
Einwendung Carl-Hans Hauptmeyer

Einwendung Michael Buckup

Einwendung Genja Gerber

Einwendung Kerstin Buckup

 

 

 

Die Regionsverwaltung hat ihr Raumordnungsprogramm im Jahre 2015 überarbeitet und den Trägern öffentlicher Belange (u.a. Städte und Gemeinde) zur Stellungnahme zugeleitet. In diesem Jahr wurde der Entwurf in der Region überarbeitet und ebenfalls den Städten und Gemeinde zugeleitet unter Festsetzung einer Frist.

Im neuen RROP sind plötzlich Veränderungen an der Festsetzung von Vorranggebieten für Windkraftanlagen (WA) vorgenommen worden. So wurde die größte Fläche für WA in der Region Hannover mit mehr als 400 Hektar zwischen Hiddestorf, Pattensen und Lüdersen plötzlich in den Entwurf eingearbeitet und bisher geplante kleinere Flächen in anderen Gemeinden aus dem Plan genommen. Der Abstand des Vorranggebietes bis zur Lüderser Bebauung soll gerade mal 820 Meter betragen. Auch erweitert werden soll das Gebiet für WA zwischen Gestorf und Bennigsen. Es soll in westlicher Richtung bis zu den Bahnschienen reichen. Damit ist das Gebiet der Stadt Springe flächenmäßig mehr als jede andere Kommune in der Region betroffen.
In Lüdersen regt sich nun Widerspruch gegen das Vorranggebiet bis nahe an die Ortsbebauung.
Die örtliche CDU hat dazu in der vorletzten Juliwoche eine Info im Ort verteilt und auf die Möglichkeit des Protestes durch begründete Eingaben an die Region durch Privatpersonen hingewiesen. Für den 26. Juli hatte die Lüderser SPD zu einer Bürgerversammlung in das Gasthaus Alexandros eingeladen. Bei der Veranstaltung sollten Möglichkeiten der individuellen Einwendungen durch Lüderser besprochen werden.

Hier zunächst das Verfahren: Jede Bürgerin und jeder Bürger kann noch wegen eines Formfehlers bei der öffentlichen Auslegung noch bis zum 3. August die Pläne unter www.regionalplanung-hannover.de   einsehen und dann bis zum 17. August seine individuellen Einwendungen (auch per e-Mail ) bei der Region einreichen. Wichtig ist, dass möglichst viele und möglichst unterschiedliche Einwendungen eingehen, damit jede für sich auch bearbeitet und beantwortet werden muss. Wir stellen hier nach und nach weitere Informationen und Argumente ein sowie Hinweise zum Verfassen der Einwendung.

Zunächst einmal gibt es hier eine Reihe von Dokumenten und Materialien zur Information und zur weiteren Verwendung. Es wird darüber hinaus noch an eine Unterschriftenaktion und ein Treffen zum Austausch der jeweiligen Argumente für die Einwendung gedacht.

Präsentation der Bürgerversammlung
Hauswurfsendung CDU
Zeitungsartikel Deisteranzeiger
Themen Windpark
Textbausteine (nicht identisch verwenden!)
Stellungnahme Prof. Hauptmeyer
Stellungnahme Frau Dr. Corinth
Ärzteforum Emissionsschutz
Stellungnahme Stadt Springe
Erläuterungskarte

 

 

 

Selten war eine Versammlung so gut besucht wie die Bürgerversammlung am 26.Juli zum Thema "Vorrangflächen Windenenrgie" im Gasthaus Alexandros. Hinter dem etwas sperrigen Begriff verbirgt sich der Plan der Region Hannover, unmittelbar östlich von Lüdersen den größten Windpark der Region zu ermöglichen. Dagegen machten zunächst die SPD und dann auch die CDU mobil. Möglichkeiten, diesen Park zu verhindern, Ausblick3Webstanden im Mittelpunkt der Bürgerversammlung, zu der überraschend Regionspräsident Hauke Jagau seine Teilnahme zugesagt hatte. Er konnte sich zu Beginn die umfangreichen Einwendungen anhören, die in den
letzten Tagen von Bürgerinnen und Bürgern bei Ortsbürgermeisterin Ursel Postrach eingegangen waren, um dann die Position und die Entscheidung der Planer in der Regionsverwaltung zu erläutern. Tenor: Die Auswahl  der Vorrangfläche sei korrekt verlaufen, man brauche die klaren Festlegungen, um Wildwuchs bei Windenergieanlagen zu verhindern. In der anschliessenden Frage- und Diskussionsunde gab es viel Kritik und Forderungen, diese Pläne fallen zu lassen. Leider ohne irgendwelche Zeichen auf Entgegenkommen der Region. Zum Abschluss der Versammlung wurden weitere Schritte verabredet, um den Riesenwindpark zu verhindern. Dazu soll eine gemeinsamen Initiative der Ortsratsratsfraktionen beitragen, wie auch eine Vielzahl von Einwendungen, die bis spätestens 17. August gegen diese Pläne bei der Region eingereicht werden müssen und eine Webseite, auf der AnregungenLüdersens Zukunft, Informationen und neue Erkenntnisse zusammengetragen werden. Sie ist unter "Vorrangfläche Windenergie" hier zu finden.

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